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Wenn die Kleinen das erste Mal das Nest verlassen

Bald fängt das neue Kindergartenjahr an und für viele ist das der Start in die Eingewöhnung.

Vielleicht geht es dir auch so, dass dein Kind bald das erste Mal in die Fremdbetreuung gehen wird. Welche Gedanken werden dir wohl durch deinen Kopf gehen?

Vielleicht folgende:
Hab ich die richtige Einrichtung gefunden?
Fühlt sich mein Kind wohl?
Wird es nette Erzieher haben?
Kann ich als Mami mein Kind gut loslassen?
Wie werde ich den Spagat schaffen zwischen arbeiten und Kind?
Habe ich vielleicht das Gefühl, eine schlechte Mama zu sein, weil ich mein Kind in die Betreuung gebe?
Oder ist es für mich auch einfach eine Erleichterung, wieder Zeit für mich selbst zu haben?

All diese Gedanken spielen eine entscheidende Rolle für die Eingewöhnung deines Kindes.

Auch wenn ich hier mit dir nur die Erfahrung als Pädagogin und noch nicht
als Mama teilen kann, versichere ich dir, dass es einen riesen Unterschied macht, wie du selbst die Eingewöhnung deines Kindes siehst.

Bist du entspannt, voller Zuversicht und Zutrauen, dass der Weg in die Kita genau der richtige für dein Kind ist und du mit dir im Reinen bist, so wird die Eingewöhnungszeit mit deinem Kind vermutlich deutlich einfacher verlaufen. Oder trauerst du vielleicht der gemeinsamen Zeit, die ihr zu Hause hattet nach, so spürt es dein Kind ebenso. Und das verändert die Eingewöhnung.

All das sind Gefühle, die ich absolut nachvollziehen kann. Doch sie spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, ein Kind loszulassen und es dabei ein Stück weit zu unterstützen, seinen eigenen Weg zu gehen. Was mir bei der Begleitung vieler Eltern immer wieder aufgefallen ist, dass sie gar nicht so recht wissen, was sie denn überhaupt in der Eingewöhnungszeit tun können. Woher auch?!

Wie kannst du deinem Kind helfen, damit der Übergang von der Familie in die Einrichtung einfach wird? Was sind Punkte, die eine gute Eingewöhnungszeit ausmachen? Wann ist eine Eingewöhnungszeit abgeschlossen und wie verläuft eine Eingewöhnungszeit eigentlich?
Hier werdet ihr vermutlich sehr unterschiedliche Informationen bekommen.

Deshalb möchte ich dir hier in meinem Blogbeitrag 3 kleine Tipps geben:

  1. Höre als Mama einmal in dich. Spüre, wie es sich anfühlt, dein Kind in fremde Hände zu geben, und mache dir deine Gefühle, die jetzt in dir aufkommen bewusst. Denn alles, was dir bewusst ist, kannst du besser mit deinem Kind kommunizieren und für dich verändern.
  2. Fange schon frühzeitig damit an, mit deinem Kind immer wieder positiv über die neue Einrichtung, über den Kindergarten oder über die Krippe zu sprechen. Schön ist es auch für ein Kind, wenn ihr immer mal wieder dort vorbeischaut und nachseht, welche Kinder gerade da sind. Sprecht darüber, was dein Kind alles dort erleben kann.
  3. Plane genug Zeit ein. Erfahrungsgemäß dauern gelungene Eingewöhnungen in der Krippe bis zu 6/8 Wochen und im Kindergarten bis zu 4/5 Wochen. Wenn es schneller geht, dann freue dich über die freie Zeit und wenn ihr die ganze Zeit benötigt, so könnt ihr sie ohne Druck erleben.

Wenn du genauer wissen möchtest, wie der Start in die Kita ein guter wird und ihr als Familie eine glückliche Zeit in der Kita erleben könnt, dann empfehle ich dir meinen Onlinekurs „Glücklich in die Kita“. Hier erfährst du alle meine Tipps und Tricks wie der Start gelingt, was du von der Kita erwarten darfst, von welchen Vorstellungen du dich verabschieden solltest und was ihr für eine gute Erziehungspartnerschaft tun könnt.

Hier geht es zu meinem Onlinekurs.

Kostenlose Checkliste zur Eingewöhnung

So unterstützt du dein Kind konkret in der Eingewöhnungszeit.